Tag Wolke





Albert Hofmann ist Tod

LSD Molekül

Nun ist es auch mit unserem Albert (* 11. Januar 1906 in Baden, Aargau; † 29. April 2008 in Burg im Leimental) soweit gekommen, sein materieller Körper hat sich wieder der Materie zugewandt aus welcher er entstammt. Mehr als 102 Jahre besuchte er unsere Welt, brachte uns eines der potentesten Werkzeuge, um den Menschen, in Einklang mit seinen Wurzeln, in der Evolution voranzutreiben. Er begleitete sein Kind um es nun den freien und intelligenten zu überlassen, das erworbene Wissen, über dieses , Intelligent einzusetzen.

Psychedelic Drugs are not for every brain – only the healthy, happy, wholesome, handsome, hopeful, humorous, high-velocity should seek these experiences. This elitism is totally self-determined. Unless you are self-confident, self-directed, self-selected, please abstain.

Dr. Timothy Leary

Ich bin wirklich kein Freund der Bildzeitung, aber wie soll es anders sein, die erste Nachricht, welche ich über seinen Tod erhalte, kommt von bild.de, LSD-Entdecker mit 102 Jahren gestorben.

Das zeugt doch wohl von einer Sympathie, durch alle Schichten, seiner Person und seiner Botschaft gegenüber.

Bleibt bloß noch eine gute Reise zu wünschen.

Gute Reise

2 Kommentare zu “Albert Hofmann ist Tod”

  1. Martin sagt:

    Hhm. Ich denke nicht, dass A Hofmann einer Materie an sich entspringt, sondern, so wie wir alle, der namenlosen Schöpferenergie, dem reinen Geist, aber es ist natürlich etwas müssig über Subjektivitäten zu streiten. Vielen Dank für Deinen (euren) Eintrag auf http://www.LSD.li. Ich darf sicher etwas darüber ausdrücken? Ich denke nicht, dass ein Wort von Leary per se als einfach wahr angesehen werden kann. Man darf das ruhig hinterfragen, empfinde ich. Ich pflichte diesem Ausspruch oben bedingungslos bei für Menschen, die allein oder mit unerfahrenen Personen LSD konsumieren wollen. Für Menschen, die Ihre Lebensprobleme in einer Therapeutischen Begleitung bearbeiten wollen empfinde ich sie schlicht als unwahr, weil das LSD gerade dem Ego des Probanden hilft, diese Dinge, die Leary erwähnt an sich selbst zu sehen und die therapeutische Begleitung hilft, die Ausbrüche auf zu fangen. Wenn das wirklich so wäre, wie Leray sagt, dann sollte man das LSD vermutlich nicht für Therapien anwenden, die sich gerade fokussiert mit allerhand Lebensproblemen befassen. Ganz persönlich denke ich sogar, hat Leary seine Natur gar nicht ganz durchschaut. Die wenigsten Menschen tragen nur Positives in sich und es fragt sich ob Gott, oder wie man immer dieser Energie sagen will, nur aus Positivem besteht. Die letztendliche Wahrheit ist sowieso wertungsfrei, denke ich. Ein Mensch aber, der so was wie der Leary behauptet, denke ich, weiss noch nicht genau, wer er überhaupt ist und hat noch nicht alle Seekenräume seines Selbst erschlossen, vieleicht ganz zu schweigen vom Überwinden des Ego’s und dem Wachsen in das Licht, welches der eine oder andere LSD Konsument kennt. Psychedelische Therapien wirken bei den meisten Menschen mit verschiedensten Egostrukturen, ausgenommen von hochgradig pathologischen Neurotikern. Ich danke Dir trotzdem für Deinen Eintrag, selbst hats Du auch eine tolle Seite. Was, Deiner Meinung nach, müsste ich noch in meine Seite integrieren, um das LSD ehrlicher dar zu stellen? Gruess Martin

  2. lamed sagt:

    Hallo Martin,
    toll was Du so alles aus dem einen Satz von mir herausinterpretierst, wobei ich denke das das eine und das andere durchaus bloß von Dir hineininterpretiert wurde, welche Freiheit ich Dir gerne zugestehe.
    Wat soll’s, Frau Scholz, die Gedanken sind frei, die Wahrheit ist jenseits davon.

    Um Deine letzte Frage zu beantworten müsste ich mir die Seite nochmal in Ruhe anschauen, was ich auch gerne in nächster Zeit machen werde, wenn ich denn die Zeit finden werde, welche mir im Moment etwas arg mit anderen Dingen gefüllt ist.
    Mir hat Deine Seite bei meinem kurzen Besuch allerdings schon ganz gut gefallen und habe den Link auch an Freunde weitergeschickt, welche mir sicherlich noch ihre Meinung dazu geben werden.
    Nun denn.

    Gruss
    Stephan

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